Sometimes I run, but I'm not afraid. Why must you bring up all the mistakes I've made?
Die Geschichte von Jackel

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Kapitel 1
Die glückliche Kindheit eines Elfen...

Der Wind bließ Jackel in einer kühlen Abendbriese durch die Haare, als er am Lagerfeuer saß und in der Glut mit einem Ast stocherte. Gedankenverloren starrte er in das Feuer und dachte darüber nach was diesen Mittag geschehen war. Er war einem alten Freund seines Vaters begegnet. Die Begegnung war kurz. Sie grüßten einander, redeten kurz über das Wetter der letzten Zeit und verabschiedeten sich sogleich wieder. Doch schon diese Begegnung hatte ausgereicht die ganzen Erinnerungen von früher hochschäumen zu lassen. Gelangweilt warf Jackel schließlich den Ast ins Feuer, wo dieser sofort anfing in Flammen aufzugehen. Entspannt lehnte er sich zurück an die große Eiche, unter derren Blätterdach er Schutz für die Nacht gefunden hatte und ließ seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen ...

Es war ein heißer, sonniger Tag. Für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich, denn es war Hochsommer. Schwitzend stand Jackel in einem Kornfeld, welches im schein der Sonne golden glänzte. Das Kornfeld lag nicht weit von Jackels Heimatdorf Shi ´norai. Shi´norai bedeutete auf der Sprache der Elfen ‚Perle des Waldes’, und genau als das empfand Jackel das friedliche Dorf. Er hatte einen Bogen in der Hand und einen Köcher locker an die Hüfte gehängt. Er wischte sich den Schweiss von der Stirn und blickte kurz in die Sonne, welche nun schon seit stunden erbarmungslos auf sein Haupt niederbrannte. Neben ihm stand sein Vater. Er brachte Jackel gerade die Kunst des bogenschiessens bei, wofür die Elfische Kultur unter anderen Völkern so wohl bekannt war. Er war damals in einem jugendlichen Alter von 50. Sein Vater war ein großer und starker, aber dennoch geschickter Elf, immer mit einem charismatischen lächeln auf den sanften Gesichtszügen. Er hatte längliches schwarzes Haar das zu einem Pferdeschwanz zusammgebunden war. Wie sein Sohn Jackel. Mit gespreizten Beinen stand er im Feld und spannte den Bogen an. Er brauchte nur wenige sekunden zum Zielen und ließ dann die Sehne loß. Der Pfeil schoss hervor und traf sein Ziel, eine alte Vogelscheuche, von den Menschen erschaffen, mit tödlicher genauigkeit in den Brustkorb. Entspannt glitt er aus seiner Stellung heraus und lächelte seinem Jackel zuversichtlich entgegen. »Versuch es nun du, Jackel«, sagte er mit seiner für einen Elfen ungewohnt tief klingenden Stimme, die jedoch von freundlicher Wärme durchdrungen war. »Ja, Vater«, antwortete Jackel sofort und spannte voller Ehrgeiz seinen Bogen. Mit der Absicht, seinen Vater nicht enttäuschen zu wollen zielte er nur sehr kurz und ließ die Sehne zu früh los, als dass der Pfeil hätte richtig treffen können. Der Pfeil glitt mit einem schnallsenden Geräusch aus der Sehne und verlor sich wenige Meter vor der Vogelscheuche im Feld. »Du solltest dir mehr Zeit beim zielen lassen. Die schnelligkeit kommt mit der Zeit und der Erfahrung ! «, meinte sein Vater Ardis daraufhin und lächelte wie zuvor seinen Sohn voller zuversicht an. »Versuch es nun noch einmal, und denk daran: Ein gut gezielter Treffer der etwas länger braucht ist besser als zwei schüsse daneben gingen. Lass dir die Zeit, die du zum treffen benötigst.« Jackel nickte eifrig und holte mit seinen schlanken Fingern einen weiteren Pfeil aus dem Köcher hervor. Er spannte den Bogen bedächtig und zielte mehrere sekunden lang, bis er schließlich die Sehne losließ. Der Pfeil war ein direkter Treffer in den Brustkorb der Vogelscheuche, wenige Zentimeter neben dem Pfeil seines Vaters. »Siehst du «, meinte Ardis lobend, »das wäre bestimmt ein tödlicher Treffer für jemanden geworden, der keine schwere Rüstung trägt. « Anerkennend nickte er Jackel zu ...

An diesen Moment konnte Jackel sich noch sehr gut erinnern. Zu dieser Zeit gab ihm sein Vater die ersten Wochen training, und noch viele weitere Wochen sollten folgen. Sie trainierten danach noch des öfteren, und Jackel wurde im Laufe der Zeit immer erfahrener mit dem Bogen, aber dieser besondere Tag blieb Jackel dennoch unvergesslich.

 

Kapitel 2
Ein Junge reift zum Mann

Kurz in seinen Gedankengängen unterbrochen bemerkte Jackel, dass das Feuer schon fast alles Holz verzehrt hatte und das Lagerfeuer nur noch sehr niedrig brannte. Wieder bei allen Sinnen griff Jackel nach dem größten Stück Holz das er gefunden hatte und warf es ins Feuer, wo sich sogleich die gierigen Flammen auf das neue Festmahl stürzten. Danach lehnte Jackel sich wieder zurück an die Eiche, und ließ seine Gedanken erneut in die Ferne schweifen ...

Das Klirren zwei aufeinanderprallender Klingen aus Metall erfüllte die milde Frühlingsluft. Es kam vom Kornfeld, nahe des kleinen Dorfes Shi´norai. Die Elfen, allesamt einfache Leute, ignorierten das Geräusch und gingen ihren täglichen Arbeiten mit der üblichen gelassenheit nach. Das Klirren war nichts ungewöhnliches für sie, hörten sie es doch alle drei Tage seit mehreren Wochen. Keuchend ging Jackel einen Schritt zurück, wischte sich mit dem Ellenbogen den schweiss von der Stirn und blickte seinen Vater mit zusammengekniffenen Augen an, gegen die gleißend hellen Strahlen der Sonne ankämpfend, die ihm direkt ins Gesicht schien. Er hatte mehrere leichte Prellungen an Armen und den Seiten erlitten. Er war müde und erschöpft. »Na, was ist denn los, Jackel ?«, fragte sein Vater neckisch, »Wir haben doch gerade erst angefangen ! « Er hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht, die Arme in die Seiten gestemmt so gut es ihm möglich war. In einer Hand hielt er einen gut gearbeiteten Krummsäbel aus Holz, in der anderen einen wünderschön verzierten Schild. Es war Elfische Meisterarbeit. Auch wenn es nur Holz war, waren die schnitzereien und verzierungen doch so beachtlich schön, das ein Mensch mehrere Säcke voll Gold dafür gegeben hätte. Jackel atmete kurz durch und wischte sich erneut schweiß von der Stirn. »Du hast gut reden, Vater ! Du musst auch nicht die ganze Zeit in die Sonne blicken! «, sagte er leicht klagend daraufhin. Sein Vater begann zu lachen. Es war ein amüsiertes, warmes lachen, welches Jackel zumindest zum lächeln brachte, als ihm die dummheit seiner eigenen Worte klar wurde. »In einem Kampf wird dir nur selten die Wahl deiner Position überlassen, Sohn. Du musst sie dir schon erkämpfen ! Und wenn du das nicht kannst, solltest du zumindest die Nachteile einer schlechten Position ausgleichen können. « Ardis machte eine kurze Pause und betrachtete seinen Sohn, um zu sehen ob er die Lektion Verstanden hatte. Als Jackel mit einem Nicken zu verstehen war, sprach er weiter. »Nun steh nicht so müde herum, sondern dränge mich aus meiner Position heraus um mir meinen Vorteil zu nehmen !« Herausfordernd streckte Ardis seinen hölzernen Krummsäbel in Jackels Richtung. Jackel selbst atmete ein letztes mal tief durch und nahm dann die herausforderung seines Vaters mit einer Geste der bereitschaft entgegen. Er bevorzugte, im Gegensatz zu seinem Vater, nicht mit der klassischen Schwert und Schild Kombination zu kämpfen, sondern mit zwei Waffen. Jedoch teilte er mit seinem Vater in dieser hinsicht die Vorliebe für Krummsäbel. Er hatte ebenfalls zwei Stück aus Holz, um sich nicht versehentlich zu verletzen, denn er war noch zu unerfahren mit dem zwei Schwertern. Es hatte mehrere Monate gebraucht bis er mit einem Krummsäbel gut genug umgehen konnte, um sich an zwei zu versuchen. Er beherschte den Zwei-Waffen-Kampf zwar noch kaum, doch er sah jetzt schon, dass es sich gelohnt hatte. Ihm gefiel dieser schwer zu erlernende Kampfstil. Seine beiden Krummsäbel hatte er selbst aus einem dicken Ast einer Eiche, welche von einem Blitz bei einem heftigen Gewitter abgetrennt wurde, geschnitzt. Er war sehr Stolz auf seine Arbeit, denn er hatte ein halbes Jahr für jeden Krummsäbel gebraucht. Es war stundenlange kleinstarbeit gewesen, an manchen Tagen saß er bis zum Sonnenuntergang an seinen Schnitzereien, doch es hatte sich gelohnt. Beide Krummsäbel waren jeder für sich verziert mit komplizierten und wunderschönen Mustern, Formen und fein gearbeiteten Elfischen Schriftzeichen an Griff und Klinge, was jedem ein einzigartiges Aussehen verlieh. Sein Vater war so begeistert von seiner Arbeit gewesen, dass er sie zu einem seiner Freunde brachte. Er bat seinen alten Freund darum, die Krummsäbel mittels eines Zaubers besonders stabil machen sollte, um die Gefahr zu verringern das sie zu Bruch gehen könnten bei einem Übungskampf.

Diesem Freund seines Vaters war er heute begegnet. Sein Name war Karasin Lia´don, ein alter Druide. Er war mit seinem Tiergefährten Sva, der uralten Eule, die Jackel schon aus seinen Kindheitstagen kannte, durch die Lande gezogen um den Leuten seine Kräuter und Heilpflanzen zu verkaufen. Das es einmal so weit mit dem alten Karasin kommen würde, hätte Jackel nie auch nur im entferntesten vermutet, denn er war früher ein stolzer und weiser Elf gewesen. Und er war ein Freund seines Vaters gewesen, bis zu seinem letzten Tag ...

»Das sind aber sehr fein gearbeitete Krummsäbel. «, sagte der mittelgroße Elf mit langem, silbernen Haar bewundernd. »Vorallem die Verzierungen des Griffes sind sehr fein gearbeitet. « Eine Eule saß auf seiner Schulter, die die Situation mit ihren großen gelben Pupillen verfolgte. Der Elf schien Ende mittleren Alters für einen Elfen zu sein. Er trug lange, grüne Gewänder aus feinstem Baumwollstoff. Die Ränder seines Gewandes waren mit reich goldenen Stickereien verziert. Viele davon waren Elfische Schriftzeichen, uralte Danksagungen an die Göttin der Natur, Ehlonna. Er hatte einen alten Stab in der Hand, welcher mehr nach einer Wurfel aussah als einem gerade gewachsenen Stecken. Er strich mit seiner Hand nochmals über die Krummsäbel. »Das hat wirklich dein Jüngling hier gemacht ? «, fragte er Ardis leicht zweifelnd in die Augen blickend. »Bei meinem Wort, ja das hat er ! «, antwortete Ardis voller Stolz. »Wirklich eine bewunderndswerte, schöne Arbeit. «, lobte Karasin Jackel nochmals. Jackel lief rot an und erwiderte leicht schüchtern, »Vielen Dank. Mein Vater hat mir gezeigt wie man so etwas macht. « »Ja ja, der alte Ardis hat das schon immer gern getan ... «, meinte der etwas ältere Elf leicht spöttisch und grinste dabei Ardis freundschaftlich an. »Ja, da hast du wohl Recht, Karasin «, sagte Ardis bekennend, nachdem er sich am Kopf gekratzt hatte. »Nun aber genug geredet, ihr seid doch sicherlich nicht hergekommen um euch bewundernde Worte eines alten Elfens anzuhören, hab ich nicht recht ? «. Er visierte Ardis mit seinen vor jugendlicher Kraft nur so strotzenden Augen an und legte den Krummsäbel, welchen er in der Hand gehalten hatte, auf den Tisch vor sich. »In der Tat, wir hatten noch einen anderen Grund für unser Erscheinen «, bekannte Jackels Vater. »Da die Krummsäbel so schön gearbeitet sind, wollten wir sie mit einem Zauber von dir belegen lassen, welcher sie besonders haltbar machen soll. Es wäre zu schade, wenn sie beim Übungskampf zerbrechen würde. « »Ja, da habt ihr Recht. «, stimmte Karasin mit einem Nicken zu. »Lasst mich sehen, was ich für euch tun kann. « Karasin wendete sich von Ardis und Jackel ab, und marschierte an ein Bücherregal welches in einem anderen Raum des Hauses stand. Wobei der Begriff Haus in diesem Fall schon fast falsch war, denn Karasin lebte im natürlich gewachsenen Inneren einer großen, alten Eiche. Wie es bei Elfen üblich war, war die Eiche durch die Hilfe Elfischer Magie so gewachsen, dass man ohne Probleme in ihr leben konnte. Karasins Haus bestand aus 3 Räumen. Ein Schlafgemach im hinteren Teil der Eiche, das Hauptzimmer, in dem sich Ardis und Jackel gerade befanden, und ein kleines Studierzimmer, in welches sich Karasin zurückgezogen hatte. Das Studierzimmer lag links vom Hauptraum und maß nur wenige Meter. Es bestand fast ausschließlich aus Bücherregalen, nur ein kleiner Schreibtisch in der Mitte hob sich von diesem Gesamtbild ab. »Hmm ... «, drang Karasins Stimme aus seinem Studierzimmer, als er ein Buch aus einem der unzähligen Regale genommen und aufgeschlagen hatte. Bedächtigt blätterte er in dem Buch umher, als hatte er eine bestimmte Seite im Hinterkopf, konnte sich jedoch nicht genau an sie erinnern. »Lasst mich einmal überlegen ! «, murmelte er als er eine weitere Seite umblätterte. Karasin fuhr plötzlich hoch und in seinem Gesicht breitete sich die Freude aus. »Ohh ja ! In der Tat, ich kann so einen Zauber auf die Krummsäbel wirken. Ich brauche nur etwas Zeit um mich darauf vorzubereiten und mehrere Materialkomponennten !« »Lasst mich das für euch erledigen, Meister Liadon !«, sagte Jackel voller freude auf die bevorstehende Aufgabe. »Ich werde für euch die benötigten Materialkomponennten beschaffen. « »Nun gut, ich werde dir eine Liste mit ... «, bevor Karasin seine Worte zu Ende sprechen konnte, drang ein lauter, entsetzter Schrei voller Angst an die Ohren der Elfen. Der Schrei kam von draussen. Es war der schrei eines jungen Elfen Mädchens ... Ardis und Jackel stürzten ohne zu zögern hinaus, ihre Bögen gezogen und feuerbereit. Karasin folgte wenige Schritte hinter ihnen. Als Ardis und Jackel herausstürmten, sahen sie ein kleines Elfen Mädchen geschockt und entsetzt vor Angst vor einem großen, grünen Wesen auf dem Boden liegen. Das Mädchen weinte und der Ork hatte seine riesiege Axt bereits zum Todesstoß hoch über dem Kopf erhoben. Voller Mordlust starrte er mit seinen roten Augen auf das zitternde Mädchen zu seinen Füßen. Ardis reagierte schneller als Jackel, und kaum dass sie draußen waren schoss schon der erste Pfeil in die Brust des Orks, so tödlich wie auf dem Kornfeld vor über 15 Jahren. Nur das es diesmal keine Vogelscheuche, sondern ein Ork war, welcher das Leben eines kleinen Kindes bedrohte. Schwer getroffen lies der Ork die Axt langsam aus seinen grünen mit Klauen bewehrten Händen gleiten und klappte dann langsam in sich zusammen, direkt auf das weinende Mädchen. Das Mädchen schrie los und versuchte der riesiegen toten Masse aus Fleisch zu entkommen. Aber es gelang ihr nicht, und sie wurde unter dem toten Ork regelrecht begraben. Jackel steckte sofort seinen Bogen weg und rannte mit großen Schritten auf den toten Ork zu. Ardis tat es ihm gleich und folgte nur wenige Schritte hinter Jackel, er schickte dabei jedoch bedächtige Blicke in das Buschwerk des nahen Waldes aus. Jackel versuchte die schwere Leiche des Orks zur Seite zu stemmen, was ihm mit größter Kraft anstrengung auch gelang. Er streckte eine Hand zu dem kleinen Mädchen aus und lächelte es an, als ob er ihr sagen wollte, dass alles wieder gut wird. Sie zögerte kurz, nahm dann aber schließlich seine Geste der Hilfsbereitschaft an und er zog sie unter dem toten Ork hervor. Das Mädchen begang zu schluchzen, und Jackel versuchte sie zu beruhigen. Er nahm sie in den Arm und streichelte ihren Kopf. »Es ist nichts passiert, es wird alles wieder gut «, redete er behutsam auf das Mädchen ein. Doch es half nichts, das Mädchen hörte nicht auf begann von neuem zu schluchzen. Die Tränen flossen über ihre Wangen und Jackel wischte sie weg so gut er konnte. Sie hatte einen tiefen Schock erlitten und es würde lange dauern bis sie darüber hinwegkommen würde. Aber zum Glück hatte sie nur leichte Prellungen erlitten und keine ernsteren Verletzungen. Jackel nahm das Mädchen hoch und hielt sie vor sich. »Wie heisst du denn, meine kleine ? «, fragte er und lächelte sie dabei an. Nach einem kurzem, weiteren schluchzen hob sie den Kopf und sagte, mit ein bisschen Stolz, »Shalrea, nach meiner Mutter «, und sie lächelte zurück. »Shalrea sagst du ? Ich kenne deine Mutter ! «, sagte Ardis mit der warmen, kräftigen Stimme die Jackel nur zu gut aus seinen jüngeren Tagen kannte. Und doch wirkten diese Worte immer noch Wunder, denn Shalrea schien sichtlich ruhiger zu werden als sie die Worte von Ardis vernahm.

 

Kapitel 3
Jackels dunkle Vergangenheit

Ein brechender Ast ließ Jackel aus seinen Gedanken schrecken. Etwas näherte sich seinem Lager, er konnte es zwischen den Büschen rascheln hören. Jackel spannte seine Muskeln an und stand langsam auf. Er versuchte dabei kein Geräusch zu machen, während er seine Hände auf die Griffe seiner beiden Krummsäbel gleiten ließ. Seine Augen suchten das naheliegende Buschwerk nach dem unbekannten Verursacher des Geräusches ab, doch er sah nichts. Seine feinen Ohren lauschten nach jedem verräterischen Laut, den er von sich gab. Nach ein paar Momenten der Anspannung sprang plötzlich ein aufgescheuchtes Wiesel kreischend aus dem Buschwerk und machte sich eilig davon. Jackel ließ die Spannung aus seinen Muskeln gleiten und entspannte sich. Meine Gedankengänge in die Vergangenheit scheinen mich nervös zu machen, ich erkenne nicht einmal mehr die natürlichen Geräusche meiner Umwelt wieder, dachte er zu sich selbst, als plötzlich aus dem Buschwerk ein riesieger Bär brach. Er baute sich bedrohlich vor Jackel auf und ließ einen gröhlenden Schrei los, um letztendlich geschwächt vor Jackel zusammenzubrechen. Erst jetzt sah Jackel die tiefe Wunde einer pranke, die an einer Seite des Bären klaffte. Warmes, rotes Blut strömte aus ihr wie in kleinen Bächen hervor. Jackel machte sofort einen Satz auf den Bären zu, doch dieser versuchte vergeblich ihn mit einem gröhlen abzuschrecken. Nein, mein großer Freund. Ich glaube in dieser Situation musst du dir von mir helfen lassen. Jackel legte beruhigend eine Hand auf den Bären, während er in die Richtung, aus der der Bär gekommen war blickte. Nach der Wunde zu schließen muss den Bären etwas sehr, sehr großes angegriffen haben, aber ich kenne kein Tier, das derartige Wunden reißen kann. Mit besorgtem Blick betrachtete Jackel nochmals die große Wunde in der Flanke des Bären, als er plötzlich hinter sich ein lautes Knurren vernahm. Bedächtig drehte Jackel sich um, während er seine Hände an den Griff jeweils beider Krummsäbel ausstreckte. Was er vor sich sah ließ ihm den Atem für mehrere, lange Sekunden stocken. Vor ihm stand ein Wolf der ebenso groß war wie Jackel, in einem weißen Pelz gekleidet, der so weiß war wie der Schnee. Der Wolf starrte Jackel mit seinen tiefen, eiskalten blauen Augen an, und ihm war so als wolle der Wolf ihm sagen, dies seie seine Beute, er solle ihm aus dem Wege gehen. Jackel befreite sich von dem Gedanken indem er kurz den Kopf schüttelte, um sich wieder vollkommen auf die Situation vor ihm zu konzentrieren. Der Wolf tat derweil einen bedrohlichen Schritt nach vorne, und fletschte mit einem weiteren Knurren die Zähne voller Gier. Jackel zog ruckartig seine beiden Krummsäbel und positionierte sich selbst in Kampfesstellung zwischen dem Wolf und dem Bären, welcher mittlerweile das bewußtsein verloren hatte. Irgendwie schien es Jackel, der Wolf fände die Situation belustigend, als er plötzlich mit bedrohlicher Stimme etwas sagte. „Geh aus dem Weg, Elf, diese Beute ist mein.“ Der Winterwolf fletschte abermals hungrig seine Zähne. Nachdem Jackel seine verblüffung über die Fähigkeit des Wolfes zu sprechen überwunden hatte und wieder bei Besinnung war, entgegnete er scharf, „Niemals ! Was für eine Bestie ihr auch immer sein mögt, ich werde euch nicht gewähren über diesen Bär herzufallen. Im Gegenteil, ich werde euch töten, denn ein unnatürliches Biest wie ihr es seid verdient es nicht am Leben zu sein !“. Der Wolf entgegnete ein leises Lachen aus seiner feuchten Kehle, um kurz darauf sein Maul wild aufzureißen und einen Strahl der Kälte Jackel entgegenzuschicken, welcher das Gras in seiner Bahn zu frost erstarren ließ. Jackel konnte dem Atem des Wolfes knapp entrinnen, für den Bär war es allerdings zu spät, er wurde von dem eisigkalten Atem des Wolfs voll erwischt und gefror augenblicklich. Er war Tod, darin bestanden keine Zweifel. Jackel fasste sich, dass Gesicht vor schmerzen verzerrt, an die linke Seite, welche Eiskalt vor Schmerzen nur so pochte. Er war zwar glimpflich davon gekommen, hatte aber dennoch etwas abbekommen. Die kälte des Angriffs fraß sich in sein Fleisch und bereitete ihm brutale Schmerzen. Der Wolf meinte derweil in einem spöttischen Tonfall, „Ihr hättet euch nicht mit mir anlegen sollen, törichter Elf. Dies wird die letzte dumme Tat sein, die ihr begangen habt“. Sein kehliges lachen war erneut zu hören, als er sich zu einem Sprung vorbereitete, welcher der Tod von Jackel werden sollte. Mit einem kräftigen Beinstoss sprang der Wolf auf Jackel zu, doch er reagierte dieses mal schneller, und brachte beide Krummsäbel hervor und stieß sie vor sich in die Luft, in der der Wolf hing. Die Krummsäbel fanden ihr Ziel, denn der Wolf sprang direkt in sie hinein. Er stieß ein lautes, schmerzerfülltes jaulen aus, als die beiden rassiermesserscharfen Klingen in seinen Brustkorb eintrangen und mühelos durch die Innereien glitten. Das letzte, was der Wolf tat war Jackel einen fassungslosen Blick zuzuwerfen. Er sollte sterben, nicht ich. Welche Schande, von einem Elf besiegt zu werden !, waren die letzten Gedanken des Wolfes, als das Leben aus seinen Augen drang. Jackel wurde unter dem Pelz des Wolfes begraben und konnte sich mit knapper Not daraus hervorwinden. Er hatte ein paar Prellungen abbekommen und seine linke Seite war nach wie vor eisig kalt, doch das war nichts was man mit ein paar Tagen Schlaf nicht wieder auskurieren konnte. Jackel beschloss sich einen neuen Lagerplatz zu suchen, denn der alte schien ihm zu gefährlich geworden zu sein. Er wurde bald fündig und machte sich ein kleines, wärmendes Lagerfeuer. Jackel wärmte seine kalte Seite an dem Lagerfeuer und während die Minuten verstrichen, verging der Schmerz mehr und mehr und ihn überkam der Schlaf ...

„Nein ! Vater ! Du darfst nich gehen !“, schrie Jackel voller verzweiflung. Er stand im Zentrum des Dorfes, in dem er seine Kindheit verbrachte. Die Häuser, riesige Bäume welche durch Elfenmagie wunderbarerweise in einer Form gewachsen waren , welche es den Elfen erlaubte in Ihnen zu hausen ohne ihnen zu schaden, standen lichterloh in Flammen. Rings um Jackel war das Gras mit dem Blut toter Elfen getränk und Pfeile, welche ihr Ziel verfehlt hatten, steckten im kalten Erdreich. Von den angreifern war keine Spur. „Nicht, Vater ! Verlasse mich nicht !“, schrie Jackel nochmals voller entsetzen, als er auf die Knie sank in das blutgetränkte Gras. „Du hast mich Enttäuscht Jackel, mich und die Anderen“, sagte die weiche und warme Stimme seines Vaters seelenruhig. Plötzlich erschienen um ihn herum lebende Leichnahme. Es waren Elfenleichnahme. Dem einem steckte ein Pfeil in der Brust, dem anderen war der Bauch aufgeschlitzt worden. Es waren die Bewohner dieses Dorfes. „Du hast uns Enttäuscht, Jackel !“, murmelten die Toten Ardis langsam und unheimlich nach. „Nein ! Ich habe euch nicht Enttäuscht ! Ich konnte euch nicht helfen, so versteht das doch !“, schrie Jackel traurig, tränen stiegen ihm langsam in die Augen. „Ich konnte euch nicht helfen ...“, sagte er nochmals immer leiser werden vor sich hin, als er den Kopf senkte und in das blutrote Gras vor seinen Füßen blickte.. „Du hast uns Enttäuscht, Jackel !“, sagte erneut die Stimme von Ardis, „ Und deswegen werden wir dich verlassen.“ Ardis drehte sich um und ging langsamen Schrittes davon. Die Toten um Jackel herum wurden langsam immer durchsichtig und verschwanden, und bis Jackel wieder nach Ardis schaute war dieser ebenfalls verschwunden. Jackel stand nun ganz allein in der Mitte des Dorfes, umgeben von den brennenden Häusern seiner Heimat. Die Flammen lechzten und zischten, und der schwarze Qualm stieg in den Himmel empor, in den Jackel nun verweifelt mit tränen in den Augen blickte. „Ich konnte euch nicht helfen ...“, sagte er flüsternd.

Geschockt wachte Jackel auf. Es war nur ein Albtraum, der gleiche Albtraum dem er seit diesem einen, verhängnissvollen Tag immer hatte. Langsam streckte sich Jackel, und schaute leicht orientierungslos umher. Nach ein paar Momenten in denen er gedankenversunken vor sich hin gestarrt hatte, sprang er mit erneuter fröhlichkeit auf, um sogleich zu bemerken das seine linke Seite immer noch leicht weh tat. Das Gesicht leicht verzehrt zuckte er mit den Schultern, und machte sich daran einen kleinen Happen für den morgen zu suchen.

„Jackel !“, schrie die weibliche Stimme einer Elfe. „Jackel !“, schrie sie erneut. Jackel wendete sich beim klang dieser vertrauten Stimme von seinem Vater ab, welcher ihm gerade zu erklären versuchte wie man die heilenden Wirkstoffe der Einbeeren freisetzt. „Shalrea !“, erwiderte er voller Freude. Seit dem Zwischenfall, damals vor 20 Jahren hatte sich Shalrea zu einer schönen Elfin entwickelt. Sie war mit ihren 1,54m zwar immer noch einen halben Kopf kleiner als Jackel, jedoch für eine weibliche Elfin großgewachsen. Ihr langes, blondes Haar wehte im Wind, als sie auf Jackel zu rannte. Sie war schlankgewachsen und selbst für eine Elfe erstaunlich attraktiv, wie Jackel schon zum hundertsen mal mit einem Lächeln feststellte. Als Ardis den verträumten Blick und das Lächeln auf Jackels Mundwinkel sah, konnte er sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, als er zu Jackel sagte, „Du magst sie sehr, nicht ?“. Jackel, tief in Gedanken versunken, bemerkte Ardis erst, als dieser lauthals anfing zu lachen. „Warum lachst du, Vater ?“, fragte Jackel verwirrt, aus seinen Gedankengängen gerissen. „Du solltest einmal deinen Blick selbst sehen, Jackel, dann würdest du auch so lachen wie ich“, erwiderte Ardis mit einem zwinkern, mit einem breitem Grinsen nach wie vor. Jackel errötete leichte, jedoch erschien schon bald darauf Shalrea, welche sich in seine Arme warf und ihn freundschaftlich umarmte. „Sei gegrüsst, Jackel !“, sie wendete ihren Blick zu Ardis, „und auch du, Ardis ! Was macht ihr beiden denn hier so ganz alleine ?“. Shalrea war, wie sich bald herausstelle, ein ausgesprochen neugieriges Mädchen, und musste überall ihre Finger im Spiel haben.“Sei gegrüsst, Shalrea“, antwortete Jackel, der sich wieder von dem kleinen Seitenhieb seines Vaters gefasst hatte, „Was wir gerade tun ? Vater wollte mir gerade erklären, wie man die heilenden Kräfte der Einbeere nutzen kann“. Kaum das Jackel zu Ende geredet hatte, setzte sich Shalrea auch schon hin und schaute Ardis gespannt an. Shalrea war auch ein sehr aufgewecktes Mädchen, wie sich auch schnell zeigte, welche sich sehr zum Ärgernis ihrer Mutter, gerne in der freien Natur herumtrieb und gerne ihre ‚kleinen’ Abenteuer erlebte. Die Vorstellung, Shalrea in schönen Kleidern zu sehen musste ihre Mutter schon bald aufgeben, da Shalrea nicht viel von solchen Kleidern hielt und sie fast jeden Tag so dreckig wie ein Wiesel, dass gerade im dreck gewühlt hatte, nach Hause kam. Eines Tages fragte Shalrea Jackel spontan, ob sein Vater sie nicht unterrichten könne wie er ihn Unterrichtet hatte, und Ardis stimmte zu, falls Shalrea´s Mutter nichts dagegen hätte. Dies erwies sich jedoch als kleines Problem, denn Shalrea´s Mutter hatte es schon längst aufgegeben, ihren kleinen Raufbold zu einer hochelfischen Dame zu erziehen. „Wunderbar“, meinte Ardis, „dann können wir ja gleich weitermachen !“. Shalrea blickte Jackel kurz scharf an, und zog ihn dann herunter um ihm zu signalisieren, dass er sich setzen soll. Leicht zögernd kam Jackel ihrer Forderung nach. Dieses Mädchen wird von Tag zu Tag immer merkwürdiger, dachte er sich dabei mit einem Grinsen. Shalrea, die seinen verträumten Blick und sein Grinsen sah, stupfte ihn leicht in die Seite, und bedeutete ihm endlich vernünftig aufzupassen. Wenn es um die Erklärungen von meinem Vater ging, war sie plötzlich nicht wieder zu erkennen. Ganz still und ruhig saß sie da und widmete Ardis ihre volle aufmerksamkeit, während sie ansonsten kaum zu bändigen war. Jackel dachte einen kurzen Moment darüber nach, hörte aber schließlich seinem Vater wieder zu, welcher fortgefahren hatte mit seinen Erklärungen. Später am Tag zogen Jackel und Shalrea los, um ein Abendessen zu erjagen. Sie mussten nicht lange Suchen, bis Jackel schon eine Spur erkannte und ihr folgte. Shalrea beobachtete ihn dabei ausgesprochen ruhig und intensiv, um sich selbst im Spuren lesen zu versuchen. „Wir müssen ...“, Shalrea betrachtete die Spur nochmal intensiv, bevor sie weitersprach, „hier lang !“, sagte sie letztendlich mit Todessicherer genauigkeit. Jackel stand derweil breit Grinsend neben ihr. Er sah den Wasserschlauch kaum kommen, als er schon direkt vor seinem Gesicht war. Nur mit knapper Not konnte er dem Wurfgeschoss ausweichen. „Grins nicht so breit, du alter Fährtenleser.“, meinte Shalrea neckisch, „Zeig mir lieber wie du es jedesmal schaffst die Spuren besser zu lesen als ich !“. Nachdem Jackel sich wieder aufgerichtet hatte, erklärte er ihr lang und ausführlich, wie man genau erkennen konnte wie alt die Spuren waren, in welche Richtung sie führten und von welchem Tier sie stammten. Danach erläuterte er ihr welche Schlüsse man aus den Spuren ziehen konnte und wo man nach dem Tier suchen sollte. Shalrea versuchte es danach nochmals, und diesmal musste Jackel Nicken, als sie in die richtige Richtung deutete. Nach einer halben Stunde, und ein, zwei falschen Schlüssen von Shalrea, welche sie auf den falschen weg brachte, gelang es ihnen schließlich vor ihnen das Tier, welches die Spuren gemacht hatte ausfindig zu machen. Als Jackel seinen Bogen spannen wollte legte Shalrea beherzt, jedoch entschlossen, eine Hand auf seine. „Der ist meiner“, flüsterte sie entschlossen, wobei sie mit einem Nicken in Richtung des Hirsches zeigte. Langsam legte sie den Pfeil ein, spannte den Bogen und zielte konzentriert auf den Hirsch. Jackel beobachtete dabei fasziniert wie flüssig und elegant sie diese Bewegungen vollführte. Sie ließ die Sehne mit ihren langen, schlanken Fingern loß, und der Pfeil wurde von der Sehne herausgeschleudert. Mit einem lauten ‚Plop’ traf er schließlich den Baum hinter dem Hirsch, welcher nun aufgeschreckt davonrannte. Plötzlich lachte Jackel lauthals los, als Shalrea ihn mit wutenbrannten Augen anstarrte. Bedrohlich grinsend hob sie einen Wasserschlauch vor ihm hin, und Jackel hörte sofort auf zu lachen. „Schon gut, schon gut, ich lache ja nicht mehr, aber tu diesen Wasserschlauch weg !“, meinte er derweil amüsiert.

Und mit einem lauten ‚Plop’ traf der Pfeil in eine alte Eiche, statt des Wildschweins. Soviel zum kleinen Happen am Morgen, dachte sich Jackel, als das Wildschwein panisch die Flucht ergriff. Er war dermaßen in Gedanken versunken gewesen, dass er vergessen hatte vernünftig zu Zielen. Einmal Tagesration werde ich schon überleben, dachte er vor sich hingrinsend, als er sich auf den Rückweg ins Lager machte. Dort erwartete ihn eine erstaunliche Überraschung. An seinem Feuer saß ein anderer Elf und wärmte sich daran. Der Elf war ungefähr 1,50 groß gewachsen, hatte schwarzes, kurzes Haar und trug ein fein gefertigtes, eflisches Kettenhemd, dessen Ringe ein wenig das Licht des Lagerfeuers reflektierten. Auf seinem Rücken hing ein schön gefertigter elfischer Langbogen mit eingeritzen, elfischen Schriftzeichen und an seiner Seite baumelte ein Köcher mit Pfeilen, der geöffnet war, so dass er sich jederzeit verteidigen konnte, sollte dies erforderlich sein. Über dem Lagerfeuer selbst hing ein leckerer Hase, welcher schon fast fertig gebraten war. Der unbekannte Elf drehte den Hasen langsam am Spieß, als er schließlich gelassen entgegnete, „Du hast nachgelassen, alter Freund“. Jackel fing an zu grinsen und begab sich dann langsam zum Lagerfeuer. „Vielleicht werde ich solangsam zu alt für das, meinst du nicht ?“, antwortete er gelassen und leicht wehmütig klingend. Sein Gast fing an zu lachen, hörte jedoch schon bald damit auf. „Nun, da hast du vielleicht recht.“. „Aber lass uns darüber ein andermal reden, der Hase ist fertig !“, meinte er dann und schnitt ein Stück des Hasens mit einem Dolch vom Spieß ab, welches er Jackel einladend anbot. “Was treibst du denn hier ? Dich hätte ich am allerwenigsten erwartet !“, fragte Jackel nach einer kurzen Pause, bevor er in das wohlschmeckende Fleisch des Hasen biss. „Ich hörte von aktivitäten des Bösen im Reich der Menschen, welches sie Tabula nennen. Und wie du mich kennst bin ich sofort auf, um mich der Sache anzunehmen.“ „Mir ist auch schon etwas in dieser Art zu Ohren gekommen. Sieht wohl so aus als hätten wir den selben Weg vor uns. Wenn du mir die Ehre geben würdest, dich begleiten zu dürfen ...“, scherzte Jackel mit einem spassigen Unterton, als er sich vor seinem Gast verneigte. „Ich würde mich sehr über deine Begleitung freuen, Jackel“